[Allgemein ] 30 Juni, 2007 20:44

Ich melde mich zurück aus Hollywood. Wink

Gestern Abend war ich noch schnell auf dem Uetliberg, natürlich mit der Kamera im Gepäck. Inzwischen habe ich die Perfekte Position auf dem Helm gefunden. Wo ich hinschaue, wird gefilmt und nicht anders. Genau so wie es sein muss.

Ich habe mir ein wenig mühe gegeben, das Bild etwas ruckelfrei zu kriegen. Ich bin den Trail trotz viel, viel Matsch Unfallfrei und schnell gefahren. Unten im Triemli jedoch die Enttäuschung, als ich den Helm abnahm und in die Kamera reinguckte: Zwischen dem Spalt von Kamera bis zum Umlenkspiegel klemmte bis zur hälfte des Spiegels ein Blatt!

Auf diesem Foto (nicht von mir gemacht) sieht man das Prinzip gut. Der Hersteller Air-Ace baut Flugzeugmodelle und -zubehör, weswegen die Kamera auch so klein und leicht ist. Damit man diese auch gut unter einem Flugzeug hinmachen kann, ist diese Grundplatte mit Umlenkspiegel vorhanden:

 

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[Hersteller ] 28 Juni, 2007 20:15

Mein Vorwort führt zur vorstellung der Kamera auf dem Blog des Bloggerkollegen Vazifar:

http://vazifars-blog.veloblog.ch/post/14/579

 

Ich habe mir den Artikel vorwärts wie rückwärts durchgelesen und Beispielvideos angeschaut. Die Kamera schien super zu sein, zu einem sehr verkraftbaren Preis, klein ist sie auch noch.

Ich habe mir die Fly-Cam-One bestellt. Als Webcam habe ich sie bereits gebraucht, dort liefert sie gute Dienste. Ein Testfoto zeigte mir, dass die Auflösung und Qualität zu wünschen übrig lässt, liegt vielleicht aber auch an den sehr dunkeln Lichtverhältnissen auf diesem Foto. Foto hin oder her - muss ich unterwegs Fotografieren habe ich eine Digitalkamera und wenn diese zu Hause liegt, habe ich immernoch ein 2 Megapixel Handy in der Tasche.

Vorhin auf dem Pfannenstiel habe ich ein Video gedreht. Dazu habe ich mir die Kamera auf meinen Helm Gekabelbindert und den Aufnahmeknopf gedrückt. Zu Hause leider die Enttäuschung: Ich habe die Kamera viel zu steil auf den Boden gerichtet. Man sieht wirklich nichts von dem Weg, den ich fahre, nur die Gabel sieht man Arbeiten. Wink Die Lichtverhältnisse auf dem Pfannenstiel sind selbst bei sehr starkem Sonnenschein sehr düster. Entsprechend kommt es auch auf der Kamera rüber.

Das Video liegt nun im Mülleimer, nächstens probiere ich ein zweites Video zu drehen. Positiv überrascht war ich von der raschen Bildabfolge, trotz der tatsache dass ich stellenweise mit 30-60 sachen unterwegs war. An hellen Streckenteilen war das Bild glasklar und angenehm hell.

Das mein erster eindruck von der Kamera. Bisher habe ich den Kauf noch nicht bereut.Wink

[Allgemein ] 15 Juni, 2007 20:53

Letztes mal stellte ich euch meine neue SRAM PC991 Kette und den Michelin AirComp Latexschlauch vor.

Inzwischen darf ich behaupten, dass die SRAM Kette wunderbar läuft und nicht knackt oder sonstige mucken macht. Anfangs schaltete sie einen Tick langsamer als die eingefahrene Deore Kette, die standardmässig drauf war. Doch inzwischen schaltet die Kette mindestens genauso schnell und zuverlässig.

Der Latexschlauch erfüllt seine Funktion vollkommen. Das tägliche Aufpumpen stört mich weniger, da ich eine sehr bequeme Mini-Standpumpe von Topeak besitze. Es handelt sich um die Minimorph, gekauft bei canyon.com:

Diese ist nicht nur schön sondern vor allem sehr Funktionell. Das Griffstück lässt sich umklappen und liegt sehr angenehm in der Hand. Mit dem Standfuss lassen sich somit sehr schnell und gemütlich bis zu 12 Bar in den Reifen schiessen. Glücklich ist, wer Minimorph bei einer Panne zur Hand hat. 

Doch zurück zum Thema: Gestern stieg mein Vorderrad aus, passierte wohl beim Treppen-Hochfahren. Müsste sich um einen winzigen Snakebite handeln, da der Platten schleichend war und ich ihn vorher erst bemerkte. Das Hinterrad hingegen erlitt garnichts. Entweder Glück oder tatsächlich die Leistung des Latexschlauches, der mehr Pannenschutz bietet, wie der Hersteller verspricht. Auch weniger Rollwiderstand wird versprochen - und gehalten! Vor allem auf längeren Touren zeigt sich doch ein wenig, dass das Rad besser rollt und keine "Fäden zieht". Damit mein Vorderrad wieder fit ist, kommt ein gewöhnlicher Butylschlauch rein, der hier noch rumliegt. Nächstes mal wirds wohl auch ein Latexschlauch.

Der definitiv härteste und längste Einsatz des neuen Materials bisher war die Rigi am Samstag. Von Arth-Goldau bis zur Kulm und dann auf derbsten Trails, die schon fast nach mehr als 120mm schreien, Bergab. Diese Prüfung hat das ganze Bike und natürlich das neue Material mit bravour bestanden! Empfehlenswert!